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© Falko Matte - Fotolia.com

Kündigt sich Nachwuchs an, beginnt für die werdenden Eltern ein Lebensabschnitt, der von grundlegenden Veränderungen gekennzeichnet ist. Mit dem ersten Kind – wie natürlich jedem weiteren Nachwuchs – wächst die Verantwortung. Neben den täglichen Herausforderungen sollten Eltern aber auch an die Zukunft denken und Risiken, die drohen können, ausschließen. Richtig – die Rede ist hier von Versicherungen, mit denen Eltern ihre Kinder angemessen absichern.

Welche Versicherungen sind in diesem Zusammenhang nötig und wo können Eltern den Versicherungsschutz hinten anstellen?
Generell muss diese Frage von unterschiedlichen Standpunkten aus betrachtet werden. Einerseits den Versicherungen für das Kind und auf der anderen Seite in Bezug auf Policen, welche die Familie als Ganzes schützen.

Versicherungen für Kinder

Zu den wichtigen Versicherungen, welche für den Nachwuchs abgeschlossen werden sollten, gehören die Kranken- und Unfallversicherung. Seit 2009 gilt in Deutschland eine allgemeine Krankenversicherungspflicht. In Abhängigkeit vom Versicherungsstatus der Eltern können Kinder beitragsfrei in der Familienversicherung der GKV abgesichert werden. Ist eines der beiden Elternteile dagegen privat versichert und erzielt ein höheres Einkommen als der gesetzlich versicherte Elternteil, kann nur eine freiwillige Krankenversicherung oder die PKV in Frage kommen. Gleiches gilt, falls beide Elternteile privat versichert sind.

Bleibt noch die Unfallversicherung. Da für Kinder keine BU-Versicherung abgeschlossen werden kann, ist sie die einzige Möglichkeit der Vorsorge gegen Unfallfolgen. Wichtig ist hier, dass die Unfallversicherung für Kinder auch den tatsächlichen Risikomomenten gerecht werden kann (Vergiftungen u. Ä.). Besteht eine Unfallversicherung für die Eltern, kann der Nachwuchs unter Umständen hier mit aufgenommen werden.

Versicherungen für die ganze Familie

Der Versicherungsschutz für Eltern und Kinder muss noch deutlich weiter gehen. Eine private Haftpflicht- (schließt im Familientarif auch Kinder mit ein) und die Hausratversicherung gehören genauso dazu wie die Berufsunfähigkeits- und die Lebensversicherung. Während die Lebensversicherung besonders das Todesfallrisiko und die damit verbundenen finanziellen Einschnitte abfangen soll, bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung einen Einkommensersatz für den Fall der Arbeitsunfähigkeit eines oder beider Elternteile.

Familien mit Eigenheim müssen neben der Hausratversicherung auch an die Immobilie denken, die sich durch eine Wohngebäudeversicherung abdecken lässt. Um die richtige Entscheidung zu fällen, ist neben der objektiven Beratung auch der Vergleich von Versicherungen wichtig. Tipp: Bezüglich der Haftung sind Kinder bis zu einem gewissen Alter deliktunfähig, Eltern haften aber nur bei einer verletzten Aufsichtspflicht.

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