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© Kurhan - Fotolia.com

Wir liebe Filme über Mode, Der Teufel trägt Prada ist einer der besten finden wir, aber auch Modefotografie und shoppen an sich. Frauen können einfach nicht genug haben, also was solls. Und Mode bei Internetanbietern zu bestellen hat ja auch oft den Vorteil, dass man alles zurück schicken kann. Aber eigentlich macht es mir viel mehr Spaß, erst mal im großen Stil alles zu recherchieren. Ob Modeblogs oder Modefotografie, das Internet bietet genug Stoff, um sich jahrelang in einer Mode-Höhle zu verkriechen. Wir habe eine ganze Lesezeichenliste angelegt, besser gesagt bereits mehrere zu verschiedenen Themen. Bei Modeblogs funktioniert es so, dass man einfach nach Blogs google, und dann oft von einem zum nächsten finde. Die speicheret man sich dann ab, sodass man auch später wieder zugreifen kann, ohne noch mal suchen zu müssen.

Vom Blog zur Fotografie

Die nächste Leidenschaft ist die Modefotografie. Wirklich spannend finden wir zum Beispiel Mode aus der DDR. Die Frauenzeitschrift Sibylle hat damals schon Fotografen gehabt, die auch heute noch in den Frauenzeitschriften publizieren könnten. Unglaublich glamourös wirkt die eigentlich graue Stadt auf diesen Bildern, und eine großartige Inspirationsquelle, wie man sich kleiden kann, gibt es auch. Sogar Kinderwagen und Kinder sind mit auf den Bildern, das lässt das Mutterherz höher schlagen. Eigentlich wirklich schade, dass es die Zeitschrift nicht mehr gibt, es wäre ein schönes Pendant zur sonst sehr westlichen Modewelt. So kann man sich im Internet einfach so durch Dekaden von Mode klicken, und einfach speichern, was einem gefällt.

Ausstellungen besuchen

Natürlich hilft es auch hier, Tipps von Freunden einzufangen oder aber Ausstellungen zu besuchen. Wir sind da gerade auf Modefotografie im C/O in Berlin gestoßen. Diese zeigt 100 Jahre Modefotografie. Von Man Ray bis Mario Testino. Das ist der Fotograf, der auch Kate Middleton abgelichtet hat, bzw. auch Kate und William, ein wunderschönes Foto, obwohl wir das Anschmachten der Royals sonst nicht teilen kann. Natürlich ist auch Helmut Newton dabei, bei ihm denken wir aber eher an nackte Frauen, ästhetisch abgelichtet, dennoch für die normale Frau eher so eine abstrakte und nicht greifbare Welt. Schon verrückt, wenn man darüber nachdenkt. Milliarden werden damit gemacht, aber nur ganz Wenige sind ganz oben und bestimmen wirklich über Mode. Umso spannender ist die Dokumentation. Natürlich sind auch Fotos von der Vogue dabei, immerhin sind Mode und Werbung sehr stark miteinander verbunden, oder vielleicht eher untrennbar. Aber man kann eben auch experimentieren und kreativ sein, obwohl man verkauft, so viel Freiheit hat man sonst kaum. Und das wiederum ist das Schöne für den Betrachter. Er muss nicht jeden Trend mitmachen, kann ihn aber immer gerne anschauen.

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