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Eines Eines ist ja wohl klar, es gibt nichts schöneres als ein Kind zu haben. Ein neues Leben auf die Welt zubringen und diesem dabei zuzusehen wie es heranwächst, es größer wird und Ihm dabei zu helfen sein Leben zu meistern. Die Kleinen und Großen Augenblicke die dieses kleine Wesen uns zum Lachen bringt, uns Freude und Glück ins Herz hinein zaubert. Doch leider ist es auch so das es teilweise uns alle zur Weißglut bringt, unseren kleinen Teufel in unserem Inneren zum Vorschein bringt.

Die Kindererziehung ist egal in welchem Alter nicht gerade ein Zuckerschlecken und bedeutet auch eine Gewisse Beherrschung von uns Erwachsenen. Nicht jeder Tag geht reibungslos vorbei und wir als Eltern wird teilweise sehr viel abverlangt. Immer wieder wenn man so durch den Supermarkt geht hört man schreiende Eltern oder weinende Kinder. Dies jedoch gehört teilweise zum Alltag einer Familie mit Kindern doch man muss nicht immer schreien sondern vielleicht jeher ein wenig pyschologisch vorgehen um so ein wenig ruhiger und gelassener seine Kinder zu erziehen.
Ganz außen vor sollte auf alle Fälle das Schlagen von Kindern sein, denn wir glauben das sind wir uns alle Einig gehört einfach nicht mehr in die heutige Zeit und den Kindern tut dies Nachweißlich einfach nicht gut. Es gibt viele andere Methoden ein Kind zu erziehen ohne den teilweise noch üblichen Klapps auf dem Po.

Auch schreien ist nicht gerade die feine Englische Art und beiden Parteien, ob Kind oder Elternteil ist dies nicht immer eine Hilfe. Klar manchmal bringen uns die Racker schon manchmal zur Weißglut und man kann einfach nicht anders als zu schreien. Doch leider bringt dies in der Regel nicht immer das gewünschte Ergebnis sondern fördert leider teilweise auch die Aggressivität von Kindern.
Vielmehr sollte man Versuche etwas gelassener und ruhiger zu werden und dem Kind ein wenig ruhiger zu erklären das dies jetzt nicht in Ordnung ist oder das er dies lassen sollte. Klar man sollte vielleicht bei Gewissen Angelegenheiten schon ein wenig Ernster mit dem Kind reden aber muss es wirklich schreien oder hauen sein.
Wenn Sie versuchen das Schreien bei sich zu Unterdrücken und dem Kind es dafür Sachlich und Ruhig zu erklären was es gerade für einen Fehler gemacht hat, ist dies auf alle Fälle wesentlich besser und das Kind wird es auch eher begreifen welchen Fehler es gerade gemacht hat.

Auch wenn das kleine Baby kein Baby sondern schon ein großes Kind oder Jugendlicher ist, kann man wesentlich mehr mit Gelassenheit, Ruhe sowie ein wenig List erreichen als das ewige schreien usw. Nehmen wir einfach mal an, Sie möchten das Ihr Kind wöchentlich sein Zimmer aufräumt, den Müll zwei mal in der Woche raus bringt oder wenn es schon etwas Größer ist vielleicht auch mal die Wohnung durchsaugt. Dies sind alles Arbeiten die ab einem Gewissen Alter schon mal ein Kind machen sollte, denn dies fördert nicht nur die Selbständigkeit sondern auch die Verantwortung die ja auch jedes Kind für sich lernen muss. Selbstverständlich ist es aber so, das jedes Kind diese Arbeit in der Regel nicht macht und da können Sie anstatt immer und immer wider dem Kind darauf hinweisen eine Art Wochenplan mit seinen Aufgaben zu geben.

Das Kind soll natürlich nicht umsonst die Arbeiten erledigen denn wir arbeiten ja auch nicht immer umsonst. Machen Sie einfach eine Art Punkte Liste wo es plus und minus Punkte gibt. Wenn also eine Arbeit erledigt ist, natürlich Ordentlich, dann gibt es einen oder zwei Punkte, je nachdem wie schwer oder leicht die Arbeit ist. Wenn jedoch die Arbeit nicht erledigt wurde oder für das Zimmer aufräumen den ganzen Tag gebraucht wird anstatt nur 2 Stunden sagen wir mal, dann gibt es natürlich einen Punkt Abzug. Dies sollten Sie aber nicht nur für das Kind machen sondern auch für die ganzen Familien. So sieht Ihr Sprössling das es in der Familie gleichgestellt ist und genau so Aufgaben hat wie Mama und Papa.

Am Ende einer Woche werden dann die Punkte gezählt und auf eine Tafel oder den Arbeitszettel geschrieben. Diese Punkte kann dann jeder gegen etwas Eintauschen was vorher von den Eltern festgelegt wurde. Zum Beispiel wenn man genügend Punkte hat, dann darf man ein paar Minuten Extra auf der Spielkonsole spielen oder einen Extra Film anschauen. Punkte können aber auch vielleicht umgewandelt werden in das Taschengeld was es sonst bekommen würde oder gegen T-Shirts die zur Zeit absolut angesagt sind und vielleicht sonst nicht in das Budget passen. So haben Sie den Nebeneffekt das das Kind sich bestimmt mehr überlegt was es mit seinem Taschengeld anstellt oder nicht, denn es muss dafür ja schon ein wenig Arbeiten. Wenn das Kind keine Punkte und somit minus Punkte die Woche erwirtschaftet hat muß natürlich auch etwas passieren. Das kann zum Beispiel sein, das man dann vielleicht nicht den Film schauen darf oder mal nicht auf der Spielkonsole spielen darf. Ein No Go ist aber mit Hausarrest zu drohen denn hier werden Sie auf alle Fälle wieder genau das Gegenteil erreichen.

Selbstverständlich sollten Sie es hier nicht übertreiben und die Aufgaben dem Kindesalter gerecht verteilen und Ihm auch nicht zu viel aufgaben aufbühren. Auch sollten Sie von Zeit zu Zeit hier sogenannte Extra Punkte verteilen und so das Kind belohnen wenn es besonders brav an einem Tag war oder es keinen Aufstand im Supermarkt gemacht hat weil es nichts gekauft bekommen hat. Sie sollte auch klipp und klar sagen das Sie auch Minus Punkte Verteilen können. Wenn es also mal nicht hört und Sie es schon zwei mal gesagt haben, dann geben Sie eine Verwarnung aus und wenn es dann nicht hört das es dann einen Punkt abgezogen wird.

Sie werden sehen dieses Punktesystem wird bei den meisten Kindern nach einer Zeit einschlagen und Sie werden sich sehr gut Überlegen ob Sie die Aufgaben erfüllen oder nicht oder was natürlich noch besser ist, ob Sie vielleicht nicht gleich beim ersten oder zweiten mal hören was Mama oder Papa sagen. So können Sie aber auch ein wenig Entspannter in den Tag gehen und den Tag bestimmt ganz ohne Geschrei und Schläge von statten gehen wird.

Wenn Sie nicht mit der Erziehung zurecht kommen und dies kann schon mal der Fall sein, so ist es in keinster Weise eine Schande oder hat etwas mit Versagen zu tun wenn Sie sich Hilfe holen. Eine sogenannte Erziehungshilfe können Sie beim zuständigen Jugendamt beantragen und wird in den meisten Fällen zwischen 6 Monaten und 2 Jahren gerne genehmigt. Bei dieser Hilfe kommt dann ein Mitarbeiter zu Ihnen nach Hause und wird mit Ihnen und Ihrem Kind sich Unterhalten. Teilweise in Einzelsitzungen aber auch wo die ganze Familie an einen Tisch sitzt. Hier wird in erster Linie über die verschiedenen Probleme geredet und dies nicht nur von der Eltern Sicht sondern auch aus Sicht des Kindes. Er kann auch bei Schulischen Problemen mit er Schule Kontakt aufnehmen und dort in gemeinsamen Sitzungen Lösungen für alle Parteien aufzeigen und versuchen dies mit Ihnen Umzusetzen. Selbstverständlich setzt dies aber die Mitarbeit jedes einzelnen Familienmitgliedes voraus und das Ratschläge auch umgesetzt werden. Denn sonst hat so eine Hilfe in der Regel keinen Erfolg und sie sind wieder am Anfang Ihrer Probleme und fallen dann vielleicht in den alten Trott mit Schreien und schlagen zurück und dies ist definitiv keine Lösung. Auch brauchen Sie nicht beunruhigt zu sein wenn Sie das Jugendamt um so eine Hilfe bitten, das Sie vielleicht dieses dann ständig sozusagen auf dem Hals haben und Sie vielleicht für alles Rechenschaft abgeben müssen. Vielmehr sieht das Jugendamt Sie so als Verantwortliche Eltern die nicht in den üblichen Trott möchten sondern gelassener und Ruhiger mit seinem Kind oder Kinder umgehen möchte und dies auch Umsetzten möchte. Für ein Familiemitglied ist dies teilweise nur ohne Hilfe schon schwer aus dem Trott wieder raus zu kommen, dafür gibt es dann diese Erziehungshilfe die schon vielen Familien geholfen hat.

Also liebe Eltern machen sie mehr aus der heutigen Erziehung denn es gibt leider definitiv schon genügend Gewalt in den Familien und der Welt. Wenn Sie es nicht selber schaffen sich aus der Hauruck Methode zu befreien, dann sollten sie nicht zu Stolz sein und sich Hilfe holen. Vergessen Sie nicht, als Eltern wird man nicht geboren und muss dieses Lebensabschnitt genauso lernen in seinem Leben wie alles andere auch.

In diesem Sinne auf ein fröhliches und ruhiges Familienleben und wir freuen uns schon heute auf Ihre Konstruktiven Kommentare.

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Bildquelle: eyezoom1001 – Fotolia.com

3 Kommentare zu “Kindererziehung kein leichtes Spiel”

Gewalt ist definitiv keine Lösung. Auch wenn man manchmal am Verzweifeln ist, ist es nicht in Ordnung seine Kinder zu schlagen oder seelisch zu misshandeln. Kinder brauchen alle Unterstützung die sie bekommen können. Die einen brauchen halt mehr und die anderen kommen ganz gut alleine klar. Man muss einfach seinem Kind richtig zuhören und darauf achten, was es denn braucht.

gruß Pan

Ich denke in der Erziehung muss man mit viel Geduld, Verständis, Einfühlungsvermögen und Liebe arbeiten und sein Bestes geben 😉 Genau wie Pan sagt – Gewalt ist keine Lösung!

Wer je behauptet, dass Erziehung leicht ist, hat noch nie was mit Kindern zu tun gehabt. Trotzdem kann man sich Kindern nicht „zurecht prügeln“

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