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Die Bezeichnung „Kinderdorf“ ist mittlerweile allgemein geläufig, jedoch kann sich nicht jeder wirklich vorstellen, wie ein Kinderdorf aufgebaut ist, worauf Wert gelegt wird, welche Ziele erreicht werden sollen und vor allen Dingen, welche Rolle eine Hilfsorganisation dabei wirklich einnimmt. Was allerdings jedem bewusst ist: Ein Kinderdorf ist für viele Kinder der einzige Hoffnungsschimmer, den sie noch haben und in dem sie ein lebenswertes und zukunftsorientiertes Leben führen können.

Das Zusammenleben in familiären Strukturen

Ein Kinderdorf versucht, den dort lebenden Kindern auch weiterhin das Gefühl einer Familie zu geben. Jedes Kinderdorf verfügt über einzelne Häuser, in denen mehrere Kinder zusammen aufwachsen und somit als „Geschwister“ zusammen leben. Jedes dieser Häuser ist zudem auch in die jeweilige Gemeinschaft des Dorfes integriert. Kinderdörfer unterscheiden sich darin, dass in manchen Dörfern eine „Kinderdorf – Mutter“ mit in einem Haus lebt, in anderen Kinderdörfern leben die Kinder ohne die direkte Anwesenheit eines Erwachsenen, aber ebenso behütet, wie mit einer direkten Kinderdorf – Mutter. Das, was Kindern in erster Linie vermittelt wird, ist neben einer guten Schulbildung das Gefühl von familiärer Wärme, gegenseitiger Wertschätzung und wie sich sich im Alltag auf andere verlassen können. Ihre Persönlichkeit wird respektiert, die Stärken der Kinder gefördert und ihre soziale Kompetenz gestärkt. Zeitgleich können Kinder ihre bisherige Lebensgeschichte verarbeiten und finden Halt in ihrer „Familie“ und der Dorfgemeinschaft.

Welche Kinder leben in einem Kinderdorf

Auf der ganzen Welt existieren mittlerweile Kinderdörfer und jede Hilfsorganisation setzt sich dafür ein, dass ihr Kinderdorf so vielen Kindern, als möglich ein „zu Hause“ bieten kann. Während im Ausland das Kinderdorf einer Hilfsorganisation eher für Waisenkinder Kinderdörfer schafft, finden in einem industriell starkem Land meist Kinder aus schwachen sozialen Verhältnissen ein neues zu Hause, welche aus unterschiedlichen Gründen aus ihrer eigenen Familie heraus gelöst wurden. Für jedes einzelne Kind bedeutet ein Kinderdorf weitaus mehr, wie nur ein Dach über den Kopf zu haben. Jede Hilfsorganisation weiß das und setzt sich umso mehr dafür ein, dass ein Kinderdorf jedem Kind alles bieten kann, um es für das zukünftige Leben bestens vorzubereiten. Anders wie ein Kinderheim sind Kinderdörfer unabhängige und nichtstaatliche Einrichtungen. Sie werden somit nicht gefördert und sind von Hilfsorganisationen und Spenden abhängig. Ohne Spenden wäre das familiäre Leben für Kinder ohne Familie einfach nicht möglich.

Weitere Informationen zum Thema was Kinderdörfer Waisen bietet finden Sie unter HilfefuerWaisenkinder.de.

 

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