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#52862810 | Urheber: Kadmy - Fotolia.com

Eines ist klar, mit einem kleinen Kind hat man nicht die Möglichkeit, sämtliche Gebrauchtwagenhändler in der Umgebung abzuklappern. Spätestens bei der dritten Autobesichtigung ist dem Nachwuchs langweilig. Braucht man einen neuen Wagen, ist Eile kein guter Begleiter. Schließlich merken Verkäufer rasch, dass die volle Aufmerksamkeit nicht auf der Besichtigung liegt. Seitdem das Internet Einzug in fast jeden Haushalt gezogen hat, ist die Gebrauchtwagensuche viel einfacher geworden. Man kann sich zu jeder Tageszeit oder abends, wenn die Kleinen schon schlafen, vor den Computer oder Laptop setzen oder sogar in einer ruhigen Minute zwischendurch mit dem Smartphone gezielt nach einem passenden Fahrzeug suchen. Günstige Gebrauchtwagen werden sowohl von privaten als auch von gewerblichen Verkäufern angeboten. Bei beiden kann man ein tolles Schnäppchen machen oder auf der anderen Seite auf einen Schwindel hereinfallen. Wer einen Vertrag mit einem Autohändler abschließt hat den Vorteil, dass dieser die Gewährleistung nicht ausschließen kann. Das bedeutet, dass er für Mängel, die nach dem Kauf am Fahrzeug festgestellt werden haftet, wenn klar steht dass dieser Mangel bereits bei der Besichtigung bestanden hat. Privatpersonen können diese Regelung völlig aus dem Kaufvertrag streichen. Somit bleibt man im Extremfall auf hohen Reparaturkosten sitzen und kann den Vorbesitzer rechtlich nicht belange.

 

Suchmaschine nutzen

Gebrauchtwagenplattformen punkten mit einer übersichtlichen Suchmaschine. Hier gibt man einfach Kriterien ein, die für das gewünschte Fahrzeug auf jeden Fall zutreffen sollen. Da jungen Familien in der Regel ein begrenztes Budget für den Autokauf zur Verfügung steht, macht es Sinn den maximalen Kaufpreis einzuschränken. Um feststellen zu können, ob ein Gebrauchtwagen günstig oder teuer ist, lohnt sich ein Blick auf die EUROTAX Liste. Hier wird der Wert der Automodelle nach Baujahren und Kilometerleistung gereiht, veröffentlicht. Die Abfrage erfolgt zum Beispiel über die Webseiten von Automobilclubs. Wichtige Entscheidungskriterien neben dem Kaufpreis sind auch die bereits gefahrenen Kilometer und das Baujahr. Besonders billige Fahrzeuge haben oft bereits 150.000 oder mehr Kilometer am Tacho. Bei älteren Autos muss man generell mit höheren Wartungskosten rechnen. Legt man Wert auf bestimmte Ausstattungsmerkmale wie zum Beispiel eine Zentralverriegelung, eine Kindersicherung oder Seiten Air-Bags, sollte man sich der Detailsuche bedienen. Hat man erst einmal alle wichtigen Faktoren in die Suchmaschine eingegeben, erhält man eine Liste mit passenden Autos. Das Suchergebnis umfasst bundesweite Angebote. Wer nicht bereit ist, für die Besichtigung des Gebrauchtwagens mehrere hundert Kilometer weit zu fahren, sollte den Suchradius einschränken oder die Trefferliste auf ein bestimmtes Bundesland beschränken. Hat man sein persönliches Wunschfahrzeug in der Ergebnisliste gefunden, nimmt man einfach telefonisch oder per E-Mail Kontakt zum Verkäufer auf. Es ist nicht zu empfehlen, sich ohne Termin auf den Weg zur Besichtigung zu machen. Viele Anbieter entfernen bereits verkaufte Autos nämlich mit erheblicher Zeitverzögerung aus den Suchplattformen. Am Telefon lassen sich bereits erste Fragen klären. Zum Termin organisiert man sich am besten eine Kinderbetreuung, um sich voll und ganz auf das zum Verkauf stehende Fahrzeug konzentrieren zu können.

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